
Die Landungsstrände des D-Day sind eindrucksvolle Zeugnisse der Militäroperation vom 6. Juni 1944 – einem Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Entlang der normannischen Küste landeten hier die alliierten Truppen, die Europa von der nationalsozialistischen Besatzung befreien sollten.
Jeder Strand trägt seinen eigenen Namen und seine eigene Geschichte: Gold Beach, Juno Beach, Sword Beach, Omaha Beach und Utah Beach.

Arromanches (Gold Beach) ist berühmt für den künstlichen Mulberry-Hafen, den die Alliierten errichteten, um die Truppen nach der Landung am D-Day zu versorgen. Dieses kleine normannische Dorf, das noch immer von seiner Kriegsvergangenheit geprägt ist, beherbergt ein Museum, das diese bemerkenswerte Ingenieursleistung erklärt.
Vom Strand aus sind die Überreste des Hafens noch sichtbar – ein eindrucksvolles Zeugnis der Genialität der alliierten Ingenieure.

Juno Beach war einer der Abschnitte, an denen die kanadischen Truppen am D-Day landeten. Dieser Strand symbolisiert den Mut und die Entschlossenheit der kanadischen Soldaten, die hier den starken deutschen Verteidigungen gegenüberstanden.
Heute befindet sich am Juno Beach ein Besucherzentrum, das die Ereignisse der Landung nachzeichnet und das Andenken an jene ehrt, die hier gekämpft haben.

Sword Beach ist der Landungsstrand, an dem die britischen Truppen am D-Day an Land gingen. Er ist auch bekannt für die heftigen Kämpfe, die folgten – insbesondere um die Stadt Caen.
Mehrere Gedenkstätten und Museen in der Nähe erzählen von dieser entscheidenden Phase der Schlacht um die Normandie.

Omaha Beach ist traurigerweise bekannt für die schweren Verluste, die die amerikanischen Soldaten erlitten. Es war einer der schwierigsten Abschnitte, die gesichert werden mussten, spielte jedoch eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Landung am D-Day.
Weiter westlich landeten die amerikanischen Truppen auch am Utah Beach, wo heftige Kämpfe und ein rasches Vorrücken ins Landesinnere den Tag prägten.